Neben dem doch jetzt total “erschöpften” (sic!) Thema Sarrazin (über 330 Blog-Meinungen allein hier) gibt es auch noch andere Themen.

 

Die obige Frage steht heute in der RNZ unter Berufung auf einen der weltbesten Naturwissenschaftler und Astrophysiker, S. Hawking. Und dieser beantwortet die Frage selbst mit „Nein“.

Seine Begründung: Der Urknall sei lediglich eine Folge des Gesetzes der Schwerkraft gewesen. „Weil es ein Gesetz wie das der Schwerkraft gibt, kann sich das Universum selbst aus dem Nichts erschaffen. Es sei nicht nötig, Gott darum zu bitten, das Zündpapier anzustecken und das Universum in Gang zu bringen.“

 

Da bleibt selbst für einen Atheisten aber doch immer noch die Frage: Wieso gibt es die Gravitation und das Schwerkraftgesetz? Auf gut schwitzerdütsch: „Wer hats erfunden?“

 

Rein philosophisch betrachtet könnte es ja auch KEIN Schwerkraftgesetz geben. Vielleicht in einer Parallel-Welt? Oder VOR dem Urknall? Es gibt ja auch kein „Leichtkraftgesetz“.

 

Schönes Wochenende für alle Blogger

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Die Bibel ist ja meines Wissens viel älter als der Koran.

Somit hat mich folgende Bibelstelle aufhorchen lassen:

5. Moses 14,8 “Das Schwein, das zwar durchgespaltene Klauen hat, aber nicht wiederkäut, soll euch darum unrein sein. Ihr Fleisch sollt ihr nicht essen und ihr Aas sollt ihr nicht anrühren.”

Hat hier der Mohammed abgeschreiben, als er seinen Koran schrieb, damit die Islamiker auch sowas wie eine Bibel haben ?

Außerdem ist bezeichnend, dass bei den Christen sich heute kein Schwein mehr an diese Regel hält, sondern nur noch diese Muslime.

Das könnte für die These des Sarrazin sprechen, dass insgesamt vieles im heutigen Islam etwas rückständig ist: die Christen haben nämlich im Laufe der Zeit gemerkt, wie gesund und bekömmlich das Schwein, wenn man es anständig zubereitet, sein kann, während diese Erkenntnis im Islam noch der Zukunft vorbehalten bleibt ? Das würde aber wieder des Sarrazins These wiederlegen, dass die Muslime schlechtere Gene haben, sondern es ist alles nur eine Frage der Zeit, wie es sich weiterentwickelt, so dass bald die Muslime den Stand der heutigen Christen erreichen werden, wenn die Christen bald vielleicht wieder wie die Schweine im Dreck sulen: insoweit könnte ja der Sarrazin wieder recht haben, dass wir uns gerade abschaffen und uns zurückentwickeln, so dass wir in 500 Jahren vielleicht wieder uns wie die Säue benehmen, aber keine Schweinefleisch mehr essen, weil wir plump die Bibel als Götze ansehen, während in 500 Jahren vielleicht die Muslime die Welt beherrschen und reich sind und die Elite darstellen , d.h. auch Schweinefleich essen, weil sie merken, wie gut das schmeckt und hier man aufgrund schlauer Erkenntnis des realen Lebens das ruhig mal tun kann, außer man tut es jeden Tag, weil man dann verfettet (siehe die vielen Dicken in Bayern und USA).

Vielleicht kann uns ja hier der IsamistFrieden weiterhelfen.

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 ”14.10.: 19.30

Heiliggeist-Kirche

Krieg den Hütten? Friede den Palästen?

Gesprächsrunde mit Pater Friedhelm Hengsbach, Manfred Lautenschläger und Gregor Gysi

Im Gespräch mit den 3 Persönlichkeiten aus sehr verschiedenen Bereichen sollen Vorstellungen, wie ein gerechteres Miteinander in dieser Welt organisiert werden kann, angesprochen werden. Sind denn nur Banken systemrelevant – und Menschen nicht? Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich in der Finanzkrise immer weiter, die Konsequenzen aus der Finanzkrise, der Überproduktionskrise, der Bildungskrise und der ökologischen Krise sind umstritten. Jenseits der Tagespolitik soll hierüber grundlegend nachgedacht und diskutiert werden.

Veranstalter: Kapellengemeinde, DGB, IG Metall, VbI, Emmaus und Gewerkschaft, DBSH, City

Kirche, Katholische Kirche”

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“Was können wir von Thilo S. lernen? Wir leben in einem Zeitalter der normativen Kraft der Öffentlichkeit. Hinter der Wirkmacht von Öffentlichkeit steht das Faktische längst zurück. Schon vor Jahren prägte der amerikanische Satiriker Stephen Colbert das Wort der Truthiness. Truthiness (Wahrheitlichkeit) bezeichnet »Wahrheiten«, die aus dem Bauch her­aus gefühlt werden und keiner rationalen, logischen oder faktischen Überprüfung standhal­ten müssen. Wenn solche »Wahrheiten« nur oft und laut genug wiederholt werden, werden sie in den Köpfen der Menschen zur Realität. Dank Truthiness sind es nicht nur Meinungen, die jedem Menschen frei zustehen. Mittlerweile scheint auch jeder frei über Fakten verfügen zu dürfen.”

via Carta

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Die Vorlage: “The Word - Wikiality” aus “Colbert Report”

The Colbert Report Mon - Thurs 11:30pm / 10:30c
The Word - Wikiality
www.colbertnation.com
Colbert Report Full Episodes 2010 Election Fox News
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Dieser Sarrazin will ja nun sicher, dass wir nachdem wir uns abgeschafft haben AUCH EINENEUEN NAMEN FÜR DAS WAS DANACH KOMMT HABEN:

auch Chatter Kuweit sagt hier unter “Meinungsfreiheit in D.” (no.2), dass der Name “Deutschland” schln längs falsch ist:

http://www.rnz-blog.de/?p=2318#comments

Kuwejt schlägt z.B. vor, Glasland, Goldfischland, Schleimland, Gierland, Pilzland, Merklistan.

WAS GIBT ES NOCH FÜR VORSCHLÄGE:

Etwa Sarrazistan ? DDR ? Ex-Deutschland (das wäre aber sehr plump), Türkistan , Neo-Arabistan ???

Die besten Vorschläge werden dann ausgewählt und man kann darüber eine VOLXABSTIMMUNG INSZINIEREN !

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Artikel 5 Grundgesetz

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Bundesregierung:
Merkel: Sarrazin spaltet Gesellschaft (N24)
Merkel: Sarrazin dumm (MM news)

Beruf:
Richter – Sarrazins Rauswurf wäre verfassungswidrig (Welt Online)
Merkel erwartet Debatte um Sarrazin in der Bundesbank (NZZ-Online)
Sarrazin-Debatte: Merkel fordert Reaktion von Bundesbank (ORF.at)

Partei:
SPD will Sarrazin ausschließen (Tagesspiegel)
Sarrazin droht doppeltes Aus (OE24.at)

Es gibt bis heute kein Urteil deutscher Gerichte, das Äußerungen von Thilo Sarrazin als Verstoß gegen  gültige Gesetze erklärt.

Thilo Sarrazin berufliche Stellung bei der Bundesbank ist per Gesetz in besonderer Weise abgesichert.  Die Bundeskanzlerin Angelika Merkel hat keine Handhabe, außer Einflussnahme, um einen Rauswurf zu veranlassen.

Noch zu keiner Zeit hat ein Bundeskanzler/in Einfluss auf private Äußerungen eines Bundesbürgers nehmen wollen wie Angelika Merkel.

Bei Thilo Sarrazin handelt es sich um keinen Prominenten der ersten Reihe. Die Welle der Reaktionen auf seine Meinungsäußerung ist riesig.

Wie gehen wir mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung um? Nach all diesen Forderungen die zur Zeit durch Presse gehen, was erwartet Normalbürger bei Meinungsäußerungen in abgeschwächter ähnlicher Art?

Die Reaktionen ein Praxistest zur Meinungsfreiheit in Deutschland?

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Wie wir wissen, sind die Vorfahren des Sarrazin ja als französische Glaubensflüchtlinge (Hugenotten) nach Deutschland gekommen.

Vielleicht passt er genetisch einfach nicht nach Deutschland, und jammert deshalb so viel.

Man sollte ihn einfach nach Frankreich zurückschicken.

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Mit dem Begriff „Kinderland Baden-Württemberg“ gaukelt die Landesregierung eine Idylle vor, während sich die Lebensbedingungen vieler Kinder und Jugendlicher verschlechtern.

Die schwarz-gelbe Landesregierung setzt unbeirrt die Bildungspolitik fort, die diese Land schon seit Jahren in eine Zweiklassen Gesellschaft teilt und die jetzt in der absurden Feststellung der Industrie mündet, dass es nicht genügend Facharbeiter und Ingenieure gibt.

Abgesehen davon, dass vor allem langzeitarbeitslose Akademiker und Facharbeiter trotzdem keine Chance haben, wieder eine Stelle mit vernünftiger Bezahlung zu bekommen, offenbart diese Situation doch das Versagen der Bildungspolitik auf breiter Front.

Die Agenda der Landesregierung orientiert sich an Wirtschaftsinteressen und zielt auf die Konservierung von Statusprivilegien ab.

Während Elite- Universitäten und private Schulen großzügig unterstützt werden, sehen sich die öffentlichen Schulen nicht nur einem Streichkonzert bei den Mitteln gegenüber, sondern müssen auch noch unter den Bedingungen eines sozialselektiven dreigliedrigen Bildungssystems operieren.

Das ist besonders schlimm für Kinder, die durch ihre konkreten Lebensumstände schlechtere Startchancen haben. Jedes Kind ist ab Geburt gleich begabt und klug und hätte daher theoretisch die gleichen Chancen.

Aber Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Diese Ursachen können vielschichtig sein. Wenn Eltern z.B. alleinerziehend sind oder, in prekären Beschäftigungsverhältnissen lebend, mehr als einen Jobs benötigen, um überhaupt genug Geld zur Verfügung zu haben, so bleibt dies nicht ohne Auswirkungen auf die Entwicklung des Sprachvermögens eines Kindes.

Allgemein gibt es viele Eltern, die aufgrund beruflicher Umstände allgemein nicht genügend Zeit für ihre Kinder aufbringen können. Auch ein zu hoher Fernsehkonsum anstelle Vorlesen und gemeinsames Spielen sind nicht förderlich für die geistige Entwicklung von Kindern.

Es gibt also viele Ursachen für eine sehr unterschiedliche Entwicklung von Kleinkindern vor der Einschulung. Kinderkrippen und Kindergärten können hier regulierend ausgleichen, wenn sie flächendeckend gut mit Personal und Mitteln ausgestattet sind und ein sozial orientiertes Bildungskonzept unterstützen, dass Entwicklungsunterschiede vor der Einschulung ausgleichen können.

Wie soll aber ein Kind, das zu Beginn seiner Schulzeit ein ungenügendes Sprachverständnis hat, in der vorgegebenen Grundschulzeit erfolgreich lesen und schreiben lernen? Und wenn es weder gut lesen noch schreiben kann, wie soll es dann rechnen lernen oder irgendeinem anderen Unterrichtsfach erfolgreich folgen können.

Es sitzt somit nachvollziehbar, dass damit ein Teufelskreis beginnt, der nur in Ausnahmefällen erfolgreich verlassen werden kann.

Auch während der Schulzeit müssen unterschiedliche Entwicklungsgeschwindigkeiten von jungen Menschen berücksichtigt werden, etwa durch das Konzept von Förderstufen, Was wir also brauchen, sind Schulen, die nicht nur mit Lehrern und Sachmitteln gut ausgestattet sind und ein ganztägiges Angebot an die jungen Menschen richten.

Das Konzept der Förderstufe ist einfach und genial. Sie startet für die Kinder nach der Grundschule. Je nach erreichter geistiger Reife werden Kinder in 3 unterschiedliche Leistungsklassen A, B und C eingeteilt. Diese unterscheiden sich dadurch, dass zwar die Kinder in einigen Fächern getrennt -, aber in anderen Fächern gemeinsam unterrichtet werden. Die Leistungsbeurteilung erfolgt hingegen unterschiedlich. Damit können sich Kinder der schwächsten Leistungsklasse C durch gute Noten schnell für die höhere Leistungsklasse qualifizieren. Umgekehrt erfolgt ein Wechsel in die andere Richtung , etwa von A nach B, ohne Stigmatisierung der betroffenen Kinder.

Die Frage stellt sich nun, welche Konzepte SPD, Grüne oder Die Linke der unsozialen Bildungspolitik von CDU und FDP entgegenzusetzen haben.

Die SPD in Baden-Württemberg jedenfalls hat offensichtlich keine Antwort mehr auf diese Herausforderungen: Sie versteht weder die Kritik an Stuttgart 21 noch hat sie ein akzeptables Bildungskonzept. Unzählige Arbeitsgemeinschaften beschäftigen sich zwar mit allem Möglichen. Aber das Thema Bildung gibt es dabei nicht:

http://www.spd-bw.de/index.php?mod=content&menu=803&page_id=904

Auch die Stichwortsuche zum Thema Bildung auf der Website des Landesverbandes fördert nicht wirklich viele Ergebnisse zu Tage:

http://www.spd-bw.de/index.php?query=bildung&x=0&y=0&mod=search&op=e&offset=10&min=0&menu=803

Vorbei sind die Zeiten, in denen eine SPD in Hessen Maßstäbe setzte durch die Einführung eines Gesamtschule und einer Förderstufe für längeres gemeinsames Lernen. Die SPD im Ländle scheint all dies nicht zu kennen. Statt dessen nörgelt man punktuell an der Landesregierung herum, ohne wirkliche bildungspolitische Alternativen aufzuzeigen.

Konkreter werden hier schon die Grünen. Sie schreiben immerhin in ihrem Wahlprogram von 2009: „Wer Bildungsarmut verhindern und ungleiche Chancen ausgleichen will, muss Kinder früh fördern und dabei das einzelne Kind mit seinen Fähigkeiten und seinen Interessen in den Mittelpunkt stellen. “

Die Partei Die Linke, in Westdeutschland vor allem bestehend aus ehemaligen Sozialdemokraten und Mitgliedern der WASG, knüpft an die Leitideen sozialdemokratischer Bildungspolitik der siebziger Jahre an und liefert daher das durchgängigste und überzeugendste Konzept für einen Neuanfang.

In ihrem Zehnpunkteprogramm ( http://www.die-linke-bw.de/wahlen/ ) vom 23.1.2010 tritt die Partei für ein umlagefinanziertes, duales Ausbildungssystem ein, das soziale Schranken überwindet und im Hochschulbereich einer Verschulung des Studiums entgegen tritt. Dort heisst es:

Durch die frühe Selektion ab der 4. Klasse, wird der zukünftige Lebensweg vorweggenommen. MigrantInnen, Menschen mit Behinderungen, und Kinder aus bildungsfernen Schichten verlieren damit in den meisten Fällen die Chance auf höherwertige Bildungsabschlüsse.

Unser Ziel ist und bleibt die „Schule für alle“ als Gemeinschaftsschule im Ganztagesbetrieb. Nur durch umfangreiche Investitionen kann das Bildungswesen die Integrationsleistung erbringen, die notwendig ist, um das Menschenrecht auf Bildung und Chancengleichheit zu gewährleisten.

Das G8 an den Schulen und die Einführung von Bachelor/Master-Studiengängen an den Hochschulen führen zu Leistungsverdichtung, Verschulung im Studium und zu unzumutbarem Leistungsdruck.

Schule und Hochschule sind Lebensraum und müssen für Lernende gestaltbar sein. Das beinhaltet zuallererst ein ganzheitliches Bildungskonzept ohne Selektion. Bildung muss den Menschen als Ganzes zu einem mündigen Individuum qualifizieren.

Wir fordern eine Schule ohne Angst. Deshalb lehnen wir die verbindliche Grundschulempfehlung ab. Dem setzen wir ein solidarisches Lernen ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck durch die Abschaffung der Zensuren bis mindestens zur vierten Klasse entgegen.

Wir müssen schnell weg vom mehrgliedrigen Schulsystem! Wir brauchen eine Umstrukturierung der Schulen zu inklusive Gemeinschaftsschulen im Ganztagsschulmodell. Statt Selektion und ständiger Nachverdichtung von Lehrplänen, leistungsorientierter Kopfnoten und Sanktionen fordern wir das gemeinsame solidarische und soziale Lernen in kleinen Klassenverbänden nicht über 25.

Schule ist Lebensraum! Deshalb gehören nicht nur Wohnortnähe, sondern auch eine kostenlose Schulspeisung sowie individuelle Freizeitgestaltung für Schülerinnen und Schüler zu einer ganzheitlichen Bildung für alle.

Die Linke tritt der Verkürzung von Schul- und Studienzeit entschieden entgegen. Wir fordern die Rückgängigmachung des G8 und setzen uns für eine Entzerrung und gegen Verschulung des Studiums ein.

Wir setzen uns für die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den Gemeinschaftsschulbetrieb ein. Dazu bedarf es kleinerer Klassen und sonderpädagogischer Unterstützung. Art. 28 der auch für Baden- Württemberg verbindlichen UN-Charta über die Rechte von Menschen mit Behinderungen muss schnellstmöglich umgesetzt werden.

Wir fordern eine Demokratisierung der Schulen und Ausbildungsstätten. Eine umfassende Mitbestimmung der Lernenden ist in unserer Vorstellung einer freien und selbstbestimmten Bildung unverzichtbar. Stärkung der Rechte der SMVen und Einführung von Schülervollversammlungen sind erste Schritte in diese Richtung.

Wir unterstützen Kommunen, Schüler- und Elterninitiativen, die ein längeres gemeinsames Lernen und „Eine Schule für alle“ bis Klasse 10 anstreben. Modellprojekte zur Demokratisierung im Sinne selbstverwalteter Schulen durch SchülerInnen können wichtige Impulse geben.

Statt Schmalspurausbildung durch Erstqualifikation fordern wir ein ganzheitliches und umlagefinanziertes duales Ausbildungssystem. Sofortige Abschaffung jeglicher Bildungs- und Studiengebühr – inklusive Durchsetzung der verfassungsmäßigen Lehr- und Lernmittelfreiheit in Baden-Württembergs.

Eine Finanzierungsoffensive für Schul- und Hochschuleausbau unter Beteiligung des Landes und des Bundes ist dringend notwendig.

Ausweitung und Sicherstellung von studentischer Mitbestimmung durch eine Verfasste Studierendenschaft, allgemeinpolitisches Mandat und paritätische Gremienbesetzung.

Wir werden uns landespolitisch für ein elternunabhängiges, rückzahlungsfreies BAFöG für alle stark machen.

Kurzfristig muss Zugang zum Masterstudium für alle ermöglicht werden. Darüber hinaus fordern wir die Abschaffung des Bachelor-Master Systems in der derzeitigen Form. Keine Einflussnahme fremder Interessengruppen wie Kirche, Wirtschaft oder Parteien auf das Bildungswesen.

Bildungsurlaub für alle ArbeitnehmerInnen zur beruflichen und politischen Bildung, den es in vielen anderen Bundesländern seit langem gibt. Langfristig sollen Bildungsgebühren (bspw. VHS) auch in der Erwachsenenbildung entfallen.

DIE LINKE Baden-Württemberg lehnt den Kooperationsvertrag von Bundeswehr und Kultusministerium ab. Die Bundeswehr hat in Schulen und Hochschulen nichts zu suchen! Schülerinnen und Schülern sollen humane Weltansichten vermittelt werden, anstatt sie auf Kriege einzustimmen.

Private Bildungsträger dürfen das staatliche Bildungswesen nicht verdrängen. Bildung ist als Aufgabe der öffentlichen Hand zu begreifen, und darf nicht privatisiert werden.“

Das eigentliche Wahlprogramm der Linken für die Landtagswahl 2011 befindet sich noch in der Diskussion und wird sicher weitere spannende Punkte zur Bildungspolitik enthalten.

Auch im Hochschulbereich gibt es sozialen Reformbedarf. Die Entwicklung der Hochschullandschaft hin zu Elite Universitäten einerseits und finanziell unterversorgten öffentlichen Hochschulen andererseits, muß rückgängig gemacht werden. Ebenso hat sich das Bachelor- und Masterstudiensystem als Weg in die falsche Richtung erwiesen.

https://biwifo-bawue.verdi.de/datei/bildungsstreik

Fazit: Eine Checkliste zur Landtagswahl in Sachen Bildungspolitik sollte in etwa so aussehen:

  • Kostenloses Angebot an KITA- und Kindergartenplätzen für alle Kinder.

  • Ganztagesschulen für alle Schüler.

  • Möglichst langes gemeinsames Lernen in der Schule. Förderstufensystem ab Klasse 5.

  • Kleine Klassen mit maximal 25 Schülern.

  • Sehr gute finanzielle Ausstattung aller öffentlichen Bildungseinrichtungen

  • Lern- und Lehrmittelfreiheit.

  • Keine Studiengebühren

  • Ausreichende BAFÖG Sätze für Schüler und Studenten

  • Keine Elite Universitäten und teuren Privatschulen.

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  • Rückkehr zum Diplom Studiengang. Schluß mit Experimenten a la Bachelor- und Masterstudiengang auf Kosten unserer Jungend.

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