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Lieber Herr Jürgen Klopp, 30.Dezember 2009
hier schreib Ihnen ein begeisterter Fan der TSG 1899 Hoffenheim in einem offenen Brief.
Sie sind für mich doch ein netter “Kerl” mit Leidenschaft und Witz und immer bei der Sache. Das haben Sie bei Mainz 05 und bei der WM in Deutschland ja unter Beweis gestellt.
Die meisten Arbeitnehmer von uns können sich nicht immer ihren Arbeitgeber heraussuchen. Ich glaube aber, dass dies bei Ihnen etwas anders gelagert ist. Deshalb frage ich mich warum Sie nun gerade Angestellter bei Borussia Dortmund sind.
Es muss doch sehr belastend für Sie sein, mit Leuten, wie z.B. Ihrem Geschäftsführer Herrn Watzke zusammen zu arbeiten.
Der lässt ja nun wohl so ziemlich alles vermissen.
Was Herr Watzke alles von sich gelassen hat brauche ich in diesem Schreiben wohl nicht mehr eingehen. Hierzu ist genug gesagt und geschrieben worden. Das er unserem Mäzen Dietmar Hopp nicht im geringsten das Wasser reichen kann versteht sich von selbst, was unteranderem ja auch der Kurswert der Borussia-Aktie beweist.
Soweit so gut, wenn Herr Watzke sich in der Öffentlichkeit so präsentieren möchte,
könnte es ja seine Angelegenheit sein. Wenn da nicht die Borussia mit all Ihren Fans wäre und nicht zuletzt auch Sie Herr Klopp mit Ihrer Mannschaft.
Auf der Fanebene findet wohl bei Borussia Dortmund eine schlimme Mutation statt.
Arme Borussia! kann ich da nur sagen.
Ihnen Herr Klopp ist vielleicht schon aufgefallen, dass dieser Brief so als kleiner Abwerbeversuch geschrieben seien könnte – nein - soweit ist es dann doch nicht gemeint.
Mit unserem Ralf Rangnick steht eine ganze Region geschlossen hinter einem Tranier der nun mal Geld - Verstand und Können gut vereint hat, was Sie ganz leicht an der Bundesliga Tabelle auch ablesen können.
Wenn die Borussia dies verinnerlichen könnte, wäre dem Deutschen Fußball schon sehr geholfen. Dann könnte ich mir auch mal einen Trainer Jürgen Klopp vorstellen, der die TSG 1899 Hoffenheim, bis dahin, zum wiederholten mal zur Deutschen Meisterschaft führt.
Lieber Herr Jürgen Klopp, Sie fragen sich vielleicht, was will der von mir.
Nun – ich appelliere hiermit auch an Sie als Trainer, dafür zu sorgen, dass der Fußball in Dortmund noch Fußball bleibt und nicht mit dumpfer Polemik (milde ausgedrückt) kaputt gemacht wird. Borussia Dortmund sollte hierzu ein einsichtiges klares Zeichen setzen. Ich bin mir sicher dann werdet ihr in der nächsten Saison in Hoffenheim/Sinsheim anständig empfangen. Ich setze hierbei allerdings den nötigen Verbleib von Borussia Dortmund in der 1.Bundesliga voraus.
„Schauen wir mal“
Mit diesem Zita vom Franz verbleibe ich
Der HoffeFan
PS.: Zum Thema „Tradition + Folklore“ nur soviel.
Gründungsjahr der TSG 1899 Hoffenheim 1.Juli 1899 Quelle Website Hoffenheim
Gründungsjahr von Borussia Dortmund 19.12.1909 Quelle Wikipedia
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