Archiv für die Kategorie: “Redaktionsblog”
Die Befürworter der Stadthallenerweiterung im Gemeinderat haben anscheinend vergessen, was sie da beschlossen haben, wenn sie meinen, die “Fotomontage”, die am Bismarckplatz als Plakat gezeigt wurde, sei eine Fälschung. Dabei handelt es sich tatsächlich um den Originalentwurf des Büros Karl & Probst aus München, der den ersten Preis im Wettbewerb erhalten hat. Bei der Vergrößerung ist wohl die Farbe des geplanten Anbaus etwas verblasst (in der Tagansicht), das kann beim Kopieren eben vorkommen. Den Entwurf konnte jeder Heidelberger Bürger im Rathaus ansehen, auch die RNZ hat ihn ausführlich dokumentiert. Außerdem gibt es nach wie vor:
http://ww2.heidelberg.de/diaschau/siegerentwurf_stadthallen_erweiterung
Trotzdem schreibt Stadtrat Eckert von der FDP letzte Woche im Stadtblatt:
“Irreführend ist auch die verwendete Fotomontage: Auf ihr wirkt der Anbau doppelt so groß wie die Stadthalle, die großen Fensterflächen sind nicht sichtbar und, anders als geplant, wird der Anbau als weißes Gebäude und nicht in der Farbe der Stadthalle gezeigt. Hier werden mit falschen Angaben Bürgerinnen und Bürger getäuscht und zur Unterzeichnung des Bürgerbegehrens veranlasst.”
Diese Woche schreibt Stadtrat Pflüger von den Freien Wählern:
“Mit einer getürkten Fotomontage, die den Anbau übergroß im falschen Verhältnis zur Stadthalle darstellt, täuscht „Biest“ die Bürger.”
Entweder haben die beiden Herren nicht gemerkt, dass sie genau diesem Entwurf zugestimmt haben, oder sie stellen hier wider besseres Wissen - man muss wohl sagen verleumderische - Behauptungen auf. Aber was lesen wir in der Pressemitteilung der Freien Wähler vom 16. März:
“Es ist traurig, mit welchen verbalen Tiefschlägen und Unterstellungen die Gegner zu Felde ziehen. Das hat es bisher in Heidelberg noch nicht in dieser Form gegeben.”
Tags: Anbau der Stadthalle, Heidelberg
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Hallo Blogger-Gemeinde,
zunächst stelle ich mich kurz vor: Wie aus dem Nutzername erkenntlich ist, heiße ich Nicole, bin 40 Jahre und habe vom 05.05.2008 bis 31.03.2009 bei Caritas bzw. Diakonie gearbeitet. Zunächst als Praktikantin, bei Caritas und ab dem 01.07.2008 dann als Angestellte bei der Diakonie, beides in Schwetzingen. Meine Position war die, der stellvertretenden Projektleitung von Appel + Ei Schwetzingen, gemeinsam mit einem Kollegen. Jeweils zu 50 %. Mit dieser Position wurde der längere Arbeitsvertrag und die höhere Lohngruppe begründet und auch von der ARGE (Agentur für Arbeit – Dienststelle Schwetzingen) begrüßt, denn es war eine Entgeltvariante. Warum dieses Hintergrundwissen wichtig ist? Weil es das Verlogene der Verantwortlichen besser verstehen lässt.
Nun werde ich mich zu den Blog-Beiträgen über Appel + Ei Schwetzingen äußern. Die von der ARGE Schwetzingen geforderte Stellungnahme habe ich komplett Herrn Razda überlassen. In wie weit er dieses verwendet, einstellt in seine Webseiten, habe ich Herrn Razda überlassen. Darum werde ich hier nur auf diese Beiträge antworten.
Zunächst:
http://www.rnz-blog.de/?p=595 Tafeltouristen auf dem Vormarsch
Damals noch als stellvertretende Projektleitung, wurde uns angetragen, sehr genau zu beobachten, wer denn doppelt einkaufen geht. Also, wer noch in andere Tafelläden shoppen geht. In einem Fall ging das sogar soweit, das der Kundin die Berechtigungskarte zum Einkaufen bei Appel + Ei Schwetzingen abgenommen wurde, da sie nachweislich auch noch im Waghäusel-Kirrlacher Tafelladen einkaufen ging. Das war klar verboten! Mit der Begründung, das ALLE etwas bekommen sollen, was ja auch absolut korrekt ist. Wenn ich dann etwas lese über die Kooperation zwischen Tafelladen Hockenheim und Appel + Ei Schwetzingen schwillt mir der Kamm! Was wurde über den Hockenheimer Tafelladen von der Projektleitung Appel + Ei Schwetzingen hergezogen, als dieser überraschender Weise einen Laden in der DRK Station Hockenheim-Talhaus eröffnete. Ich entsinne mich noch…. Jaaaaa, das Geschrei der Appel + Ei Projektleitung war groß während der Teambesprechungen und dafür gibt es Zeugen! Und nun eine Kooperation? So wie ich diesen Menschen kennengelernt habe, soll das nur einem Zweck dienen, das man sich aus dem Lager der Tafel e.V. bedienen kann. Als ich dann noch von den seltsamen Tauschgeschäfte erfuhr … Was haben wir uns bemüht, um die Discounter an „Land zu ziehen“, die jetzt ganz toll auf der Webseite der CARITAS stehen, denn die, Person, die das damals machen sollte, hat es irgendwie nicht gebacken bekommen. Jedoch genau die Person, die sitzt jetzt an der rechten Seite des Appel + Ei Projektleiters in Schwetzingen. Klar, nun kann man sich ja auch darauf ausruhen, was die Anderen aufgebaut haben.
Darum ist es ein guter und berechtigter Beitrag, weil dieses Handeln gegen das Grundprinzip von Gerechtigkeit und zwar der SOZIALEN GERECHTIGKEIT arbeitet. Womit ich dann schon beim nächsten Beitrag bin:
http://www.rnz-blog.de/?p=597 Ist sozial gerecht, Sozialgerecht?
Ich erinnere mich, als ich Praktikantin war, waren alle meine Kollegen € 1,50 Jobber. Ausnahmslos. Keiner von Diesen hat NUR 6 Stunden gearbeitet! Es wurde aber peinlichst darauf geachtet, das nur täglich 6 Stunden in eine Liste eingetragen wurden, weil nur diese 6 Stunden bezahlt werden. Es wurde dann ausgemacht, das die Überstunden in Freizeit abgegolten werden sollen. Manch einer wartet noch heute auf diesen Freizeitausgleich. Und das weiß ich ganz genau, denn ich habe die Tabellen und die Zettel für die DIAKONIE ausgefüllt! Einmal habe ich mir erlaubt, bei einem Kollegen die fast tatsächliche Anzahl der gearbeiteten Stunden einzutragen. Was war das ein Geschrei, wie ich dazu komme und und und…. Ist das sozial gerecht!? Somit ist auch dieser Beitrag gut und richtig.
Und der nächste Blog-Beitrag:
http://www.rnz-blog.de/?p=638 Kochbuch für Arme
Diesem kann ich eigentlich nur hinzufügen: Es sei denn, man kann in einem Tafelladen einkaufen, der genügend im Sortiment hat. Ansonsten muss man kochen, was der Laden hergibt. Das ist Realität. Traurig aber wahr.
Der nächste Beitrag: http://www.rnz-blog.de/?p=740 Hahnenkampf in der Region
Bei diesem Beitrag, ich muss es gestehen: ich habe herzlichst gelacht. Jaja, und das obwohl mir das ja damals von der Projektleitung verboten worden war. Das u.a. vor Zeugen! Mir gedenken noch „Teambesprechungen“ - sie sind das Wort nicht wert! Warum? Dazu in einem späteren Beitrag mehr. Was wurde da über Hockenheimer Tafel gelästert Welch Baracke das doch ist, da geht doch kein Mensch hin, weil die Bushaltestelle 300 Meter weit entfernt ist. Der Projektleiter von Appel + Ei ist selber eines Tages dort hingefahren und hat sich dies vor Ort genau angeschaut!. Ich muss dazu sagen, es waren eine Menge registrierte Kunden aus Hockenheim. Diese gehen natürlich in die „DRK- Baracke“ einkaufen. Die Kunden sind natürlich weg. Auch Schwetzinger gehen lieber in der Baracke einkaufen. Eine hat sich ja auch schon im Gästebuch von www.schwetzingertafelladenappelundei.de mit ihrer Meinung eingetragen. Ich wunderte mich schon, weil ich dieses ältere Dame nicht mehr sah. Jetzt weiß ich auch warum. Ich fand das schade, konnte ich doch immer ein nettes „Schwätzchen“ mit ihr halten. Aber da sie fast meine Nachbarin ist, stellt das natürlich kein größeres Problem dar.
http://www.rnz-blog.de/?p=790 Erneut geänderte Öffnungszeiten
Dazu muss ich sagen: diese Öffnungszeiten werden nur dann geändert, wenn wieder mal die Kundenanzahl rückläufig ist. Also so ziemlich immer dann, wenn es brennt. Jetzt ja wieder. Wurde damit begründet, das es die „Sommeröffnungszeiten“ sind. So ein Blödsinn. Letztes Jahr um die selbe Zeit gab es zwischen Projektleitung und stellvertretenden Projektleiter – sprich meinem Kollegen und mir – Krisensitzungen, warum die Kundenzahlen so eingebrochen sind. Wie man dem entgegen wirken kann. Woran es liegen kann. Auf das Naheliegenste sind wir damals nicht gekommen! Mangelndes Angebot und Unfreundlichkeit. Raufereien und Rangeleien vor dem Laden. Es ging soweit, das der andere stellvertretende Projektleiter wieder „vor die Ladentür“ musste, denn er war der Einzige, der die Kunden zur Räson bringen konnte. Und das immer freundlich und höflich. Eigenschaften die für mich zwingend erforderlich sind, wenn ich Kundenverkehr habe. Und noch zwingender, wenn ich in einer sozialen Einrichtung tätig bin.
http://www.rnz-blog.de/?p=1081 Spendenverwaltung alá Döffert?
Ich muss mir heute noch Fragen stellen lassen, wie und wo die Spenden abgeblieben sind. Ich muss mir heute noch Fragen stellen lassen, warum denn potentielle Spender abgewiesen werden. Warum die Menschen mir die Frage stellen? Weil sie mich in der Eigenschaft der stellvertretenden Ladenleitung kennen gelernt haben. In dieser Eigenschaft habe ich sie als Spender und Sponsoren gewinnen können. Heute noch kommen Personen auf mich zu und klagen mir ihr Leid über Appel + Ei Schwetzingen. Selbst wenn ich sage, ich gehöre nicht mehr diesem sozialen Verein an. Allerdings muss ich sagen, ich stelle mir diese Fragen auch. Und das obwohl mir auch das – von der Appel + Ei Projektleitung – verboten worden ist.
Last, but not least: http://www.rnz-blog.de/?p=1279 Straffällig?!
Wir, mein Stellvertreter Kollege und ich, mussten einmal zu einem Spender fahren, weil gestohlen worden war. Diebstahl war und ist, denke ich heute noch, ein Thema bei Appel + Ei Schwetzingen. Selbst der Projektleitung wurde damals Geld entwendet. Und auch mir wurde Geld gestohlen. Mag der Projektleiter sich mir gegenüber unter aller Würde verhalten haben, aber ich bin heute noch davon überzeugt, wenn derjenige zum Projektleiter gekommen wäre und hätte ihm erzählt, das er kein Geld mehr hat, hätte Dieser alles in Bewegung gesetzt, um dem Betreffenden zu helfen. Er oder sie hätte nicht stehlen müssen. Weiter: Fakt ist, das es strafbar ist, ungefragt Fremdeigentum zu betreten - noch dazu bei der Aufforderung, sich zu weigern, es zu verlassen - . Dann auch noch Fotos zu machen und die Menschen zu bedrohen. Das geschah bei einem Spender, einem Discountladen! Das hätte normalerweise Konsequenzen nach sich ziehen müssen. Aber ich denke mir, das sich das gut überlegt wird, denn wo soll man sonst Fahrer herbekommen? Da müssen dann die Verantwortlichen in den sauren Apfel beißen und die nehmen, die da kommen bzw. von der Staatsanwaltschaft geschickt werden.
Nun mein Fazit:
So ist das nun mal, wenn ich Menschen wie Abfall behandeln tue, die mir wohlgesonnen und loyal gegenüberstehen. So ist das nun mal, wenn ich denke, „Gottgleich“ agieren zu müssen, ohne darüber nachzudenken, dass mir die Menschen, die dort arbeiten, im gutem Glauben von der Arbeitsagentur anvertraut worden sind. So ist das nun mal, wenn ich die Menschen dergestalt drangsaliere, das sie krank werden. Ich bin bestimmt nicht die hlg. Maria. Aber ich bin Mensch. Ich sah Appel + Ei Schwetzingen als eine Möglichkeit, Dienst am Nächsten zu tun. Ich sah Appel + Ei Schwetzingen als Möglichkeit an, Menschen zu helfen, die der Hilfe bedürfen. Und sei es nur, durch Gespräche und zuhören. So habe ich agiert, denn es ist meine Überzeugung. Und das in erster Linie meinen Kollegen gegenüber. Ich sah es als meine Pflicht an, das Arbeitsumfeld meiner Kollegen so zu gestalten, das sie mit Freude zur Arbeit kommen. Das nenne ich Motivation! Selbst als mich die Projektleitung in den Keller verbannt hat, bin ich immer bestrebt gewesen, gute Laune zu verbreiten. Und glauben Sie mir, ich hatte Mühe, meine Kollegen davon zu überzeugen, das es gut und richtig ist, der Ort meiner Verbannung. Warum ich darauf bestehe, immer Kollegen zu schreiben? Weil mir von der obersten Führungsetage angetragen worden ist, es sind meine Untergebenen!!! Niemals sehe ich Menschen, mit denen ich ZUSAMMEN arbeite, als Untergebene an. Denn sie sind Menschen, wie Du und ich. Und nur weil ich mehr verdient habe, den Status der stellvertretenden Ladenleitung innehatte, bin ich deswegen mehr wert? Bin ich besser? Habe ich das Recht dazu, meinem Gegenüber zu verbieten zu lachen? Nachzudenken? Zu fragen? Denn all das, wurde mir vom Projektleiter Appel + Ei verboten! Klar, es ist nicht einfach, mit einem Menschen umzugehen, der sich nicht einlullen lässt von netten Worten. Und die, zu allem Elend, auch noch eine Frau ist. Das ist natürlich besonders bitter.
Näheres unter www.schwetzingertafelladenappelundei.de und in dem Forum. Es wundert mich immer wieder, wie wenig Menschen wohl zu sagen haben, bei Ungerechtigkeiten. Warum nehmt ihr sie einfach hin?
Liebe Grüße
Nicole
Tags: 1 Euro Jobber, Appel + Ei, Caritas, Diakonie, Loyalität, Schwetzinger Tafel, Schwetzingertafelladen, Schwetzingertafelladenappelundei.de, Soziale Gerechtigkeit, Soziales, Wereis Razda
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Eberbach/Friedrichsdorf. Mit schweren Verletzungen in die Heidelberger Chirurgie gebracht wurde am Mittwochabend gegen 19 Uhr ein Motorradfahrer aus dem Kreis Heilbronn. Der 33-Jährige war auf der Amorbacher Straße von Kailbach Richtung Gaimühle unterwegs. In Friedrichsdorf kam ein Ford-Kleinbus aus der Straße „Im Mühgrund“. Der 40-jährige Fahrer aus Friedrichsdorf wollte nach links abbiegen und übersah, nach ersten Angaben der Polizei, den Motorradfahrer. Er erwischte die BMW am linken, hinteren Radlauf – Fahrer und Motorrad landeten auf dem Gehweg. Nach ersten Angaben des Notarztes erlitt der Zweiradfahrer ein stumpfes Beckentrauma. Mit dem Hubschrauber sollte der Schwerverletzte eigentlich nach Heidelberg gebracht werden; doch wie sich kurz darauf erwies, waren zwei Hubschrauber im Einsatz und keiner startbereit. Der Krankenwagen übernahm dann den Transport. Der Sachschaden wird auf rund 2000 Euro geschätzt.
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Eberbach. Schlimmer konnte es auf der Baustelle Hohenstaufen-Gymnasium fast nicht kommen: Die mit einem Volumen von 6 Millionen Euro derzeit größte Baumaßnahme am Ort steht auf der Kippe. Allem Anschein nach wird sie bis Schuljahrsende Ende Juli sogar gänzlich zum Erliegen kommen. Ob und wie es danach weitergehen wird, steht nach RNZ-Informationen zum gegenwärtigen Zeitpunkt ebenfalls noch in den Sternen. Schuld ist allem Anschein nach eine Finanzierungslücke in der noch unbekannten Größenordnung zwischen einer halben und einer vollen Million Euro, mit der sich die Stadt konfrontiert sieht. Der Gemeinderat konnte sich angesichts dessen, was uns gegenüber als Zahlen-Tohuwabohu beschrieben wird, noch nicht zu einer Entscheidung durchdringen. Die soll bis Juni, also bis nach den Kommunalwahlen, vertagt werden. Bis dato wird das heikle Thema auch nur hinter verschlossenen Türen behandelt. Mehr in der Druckausgabe.
Tags: Eberbach, hsg
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Eberbach. Ein Anruf aus Fulda brachte die erlösende Nachricht: Elvis lebt! Zwar deutlich abgespeckt, aber trotzdem putzmunter gurrt er zufrieden unter seinesgleichen. Er frisst ordentlich und hat sich bereits wieder eine Dame auserkoren, die er eifrig umwirbt. Ausflüge in Richtung Eberbach sind aber vorläufig tabu, er hat sozusagen Hausarrest.
Elvis ist eine Brieftaube, die vor längerer Zeit vollkommen geschwächt in die Obhut des Tierschutzvereins Eberbach kam und dort gepäppelt wurde. Schnell gelangte er wieder zu Kräften und in Absprache mit seinem Besitzer sollte er dann wieder in die Freiheit entlassen werden, um nach Hause nach Fulda zu fliegen. Sollte er noch zu schwach für den weiten Flug sein, würde er abgeholt werden. 
Aber der schöne Elvis war nicht schwach. Im Gegenteil, kaum öffnete man ihm nach der angeordneten Rekonvaleszenz-Zeit die Volierentür, startete er los. Allerdings nicht gen Norden, sondern er drehte erst einmal etliche Runden über Haus und Garten, um dann gemütlich wieder in seine Pensionsvoliere zu trippeln und sich nach dieser Anstrengung zu stärken. Dann wurde Gefiederpflege betrieben und sich anschließend zum Nickerchen in Position gesetzt. Ein erneuter Versuch der Freilassung wurde daher auf den nächsten Tag verschoben.
Leider verlief der wieder erfolglos. Elvis flog in der Gegend herum, um nach kurzer Zeit wieder in sein Heim zurückzukehren - übrigens freudig erwartet von den heimischen Hühnern, Hunden und Katzen, die ihn schon als neuen Hausgenossen akzeptiert hatten.
Sein Besitzer riet, ihn ins Auto zu packen und in sicherer Entfernung fliegen zu lassen. Gesagt, getan. Die „Ottohöhe” schien geeignet und war einen Versuch wert. Elvis wurde also dort aus seiner Transportbox befreit - und blieb einfach sitzen. Daraufhin wurde er per Hand in die Luft „geworfen” und landete widerwillig auf dem nächsten Baum. Schnell sprang man ins Auto und fuhr ohne Elvis heim. Dort angekommen traute man seinen Augen nicht. Elvis saß bereits wieder auf dem Dach seiner Voliere! Luftlinie geht eben doch schneller als mit dem Auto.
Der nächste Versuch sollte auf dem „Breitenstein” gestartet werden. Elvis also wieder rein ins Auto und dort verlief es genauso wie auf der „Ottohöhe”. Nur dass Elvis erst nach einer Stunde wieder mit seiner Anwesenheit glänzte und sich gleich ausgehungert über seine Körner hermachte. Die Hühner pickten aus Solidarität eifrig mit, froh, den vermissten Freund wieder zu sehen.
Nach zwei weiteren fehl geschlagenen Versuchen der Freilassung zog man ernsthaft in Betracht, ihm den bekannten Elvis Presley-Song „Return to sender” vorzuspielen, sozusagen als Stimulation, um endlich zum Absender nach Fulda zurückzukehren. Übrigens rührt daher auch sein Name, den er erst in der Zeit der Auswilderung bekam. Vorher war er einfach nur „die Taube”.
Nachdem Elvis den Katzenbuckel, Hirschhorn, Kortelshütte und Beerfelden kennen, aber nicht lieben gelernt hatte - das heißt, er kehrte von diesen Ausflügen immer nach Eberbach zurück - sollte er dann doch endlich von seinem rechtmäßigen Besitzer abgeholt werden. Ein Termin war schon ausgemacht.
Inzwischen war man dazu übergegangen, die Volierentür tagsüber immer offen stehen zu lassen, so dass Elvis je nach Lust und Laune fliegen oder ruhen konnte. Er unternahm durchaus längere Ausflüge, kehrte aber immer wieder pünktlich zum Abendbrot in seine Voliere zurück, die für ihn wohl zur zweiten Heimat geworden war.
Doch eines Tages blieb das vertraute Flügelschlagen und Gurren zur Abendstunde aus. Zwei Tage wartete man vergeblich auf Elvis. Ihm war doch wohl nichts passiert? Statt froh über seine Abwesenheit zu sein, machte sich seine Pflegefamilie große Sorgen um ihn und sein Schicksal. Die schlimmsten Bilder schwirrten in den Köpfen herum.
Bis der erlösende Anruf aus Fulda kam: „Elvis lebt!”
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Eberbach. Als viel versprechende Nachwuchsunternehmer haben sich vier Schülerinnen
des Hohenstaufen-Gymnasiums (HSG) Eberbach und fünf Schüler des
Auguste-Pattberg-Gymnasiums (APG) Mosbach-Neckarelz präsentiert: Mit
ihren Geschäftsideen “Get it Easy — die Arbeitsagentur von Schülern für
Schüler” bzw. “Nutri-Scan - eine Software fürs Handy zum Erfassen der
Inhaltsstoffe von Lebensmitteln zur Erleichterung des Einkaufs von
Allergikern” konnten sie die Jury bei der Abschlusspräsentation des
Wettbewerbs business@school der Boston Consulting Group (BCG) in Mosbach-Neckarelz überzeugen. Als Schulsieger des HSG wird die Gruppe
“Women@work”, bestehend aus Lena Götz, Constanze Koppe, Cecilia Petteo
und Nadine Schulz ihre Schule jetzt beim regionalen Finale am 15. Juni
in Neumarkt (Oberfranken) vertreten. Ihre Idee ist nicht nur clever,
sondern basiert auch auf einem stichhaltigen Geschäftskonzept.
Dass das Konzept der vier jungen Geschäftsfrauen aufgeht, ist kein
Zufall. Gemeinsam mit den weiteren Teams des HSG-Eberbach “Busin@t”
(Carsten Ahlers, Julia Deschner, Tanja Hamm, und Lisa Morr), die einen
innovativen Adapter für Füllfederhalter, kurz “EconomINK” entwickelt
haben und “Power Unlimited” (Sabine Eberle, Melanie Hiller, Theresa
Rein, Daniela Völker, und Jennifer Wiegand), deren Idee “Müslixx” -
Müsli individuell zusammenstellen - war, haben sie sich zehn Monate lang
im Rahmen des Projekts business@school praxisnah mit der Wirtschaft
beschäftigt. Wie auch bereits in den ersten beiden Phasen des Projektes,
wurden die vier Gruppen aus Mosbach-Neckarelz durch ihre Lehrer OStR
Peter Stumpf und OStR Richard Zöller und die drei Gruppen aus Eberbach
durch die Lehrerinnen OStR Erika Mathes und StR Beate Teichmann und
ehrenamtlich engagierten BCG-Beratern Schritt für Schritt an
wirtschaftliche Fragestellungen herangeführt. Die Jugendlichen
untersuchten Konzernbilanzen und befragten lokale Mittelständler sowie
deren Kunden. In der dritten Projektphase ging es darum, das Gelernte
anzuwenden, eine Marktlücke zu finden und eine eigene Geschäftsidee zu
entwickeln.
Die nächsten Herausforderungen stehen bereits vor der Tür: Wenn sich die
Schulsieger beim Regionalentscheid in Neumarkt durchsetzen können,
werden sie sie am 22. Juni beim europäischen business@school-Finale
in München antreten. Als Gewinner des Wettbewerbs erwartet sie dann ein
bezahltes Praktikum bei der Boston Consulting Group.
Tags: Eberbach, hsg, Schule
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Geschrieben von FrankS in Redaktionsblog
Die Gruppe Attac ruft zu einer Demo am 29.03.2009 in Frankfurt auf. Attac weist in vielen Aktionen die Bürger auf die negativen Folgen der Globalisierung für die Bürger hin.
“Der Kapitalismus steckt in seiner schlimmsten Krise seit 1929. Sie hat verschiedene Gesichter: die Beschleunigung des Klimawandels, Kriege um den Zugang zu Rohstoffen, Hungerrevolten, Finanzmarkt-Crash und Rezession. Ausgehend von den Industrieländern wird auch der globale Süden hart getroffen: noch weniger Mittel für Klimaschutz und Entwicklung, noch härtere Konkurrenz um Märkte und Profit. Millionen Menschen verlieren ihre Arbeit,
ihre Wohnungen und ihre Lebensperspektiven.” Quelle: http://www.attac.de/ ![]()
Demo in Frankfurt:
Termin: 28. März 2009
Beginn: 12 Uhr, Hauptbahnhof & Bockenheimer Warte
Abschlusskundgebung: 15 Uhr, Römerberg
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Entwicklung darf nicht stillstehen. Nachdem das Einstellen von Bildern und Videos bereits so toll angenommen worden ist, habe ich das Einbinden von Musik ebenfalls implementiert und zwar vollkommen legal.
Der Internetdienst Deezer.com ist sozusagen das Youtube für MP3’s in Zusammenarbeit mit der GEMA. Alle Lieder die Sie dort finden, können sie ab heute als Player in Ihre Blogs einbinden. Für eine Anleitung schauen sie sich einfach mal auf der Seite um.
Eine kleine Kostprobe von mir und gleichzeitig mein momentaner Superhit:
Viel Spaß, euer Thuril
Tags: Deezer, MP3, Neuerungen, RNZ Blog
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