Archiv für die Kategorie: “Wirtschaft”


Mit dem Begriff „Kinderland Baden-Württemberg“ gaukelt die Landesregierung eine Idylle vor, während sich die Lebensbedingungen vieler Kinder und Jugendlicher verschlechtern.

Die schwarz-gelbe Landesregierung setzt unbeirrt die Bildungspolitik fort, die diese Land schon seit Jahren in eine Zweiklassen Gesellschaft teilt und die jetzt in der absurden Feststellung der Industrie mündet, dass es nicht genügend Facharbeiter und Ingenieure gibt.

Abgesehen davon, dass vor allem langzeitarbeitslose Akademiker und Facharbeiter trotzdem keine Chance haben, wieder eine Stelle mit vernünftiger Bezahlung zu bekommen, offenbart diese Situation doch das Versagen der Bildungspolitik auf breiter Front.

Die Agenda der Landesregierung orientiert sich an Wirtschaftsinteressen und zielt auf die Konservierung von Statusprivilegien ab.

Während Elite- Universitäten und private Schulen großzügig unterstützt werden, sehen sich die öffentlichen Schulen nicht nur einem Streichkonzert bei den Mitteln gegenüber, sondern müssen auch noch unter den Bedingungen eines sozialselektiven dreigliedrigen Bildungssystems operieren.

Das ist besonders schlimm für Kinder, die durch ihre konkreten Lebensumstände schlechtere Startchancen haben. Jedes Kind ist ab Geburt gleich begabt und klug und hätte daher theoretisch die gleichen Chancen.

Aber Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Diese Ursachen können vielschichtig sein. Wenn Eltern z.B. alleinerziehend sind oder, in prekären Beschäftigungsverhältnissen lebend, mehr als einen Jobs benötigen, um überhaupt genug Geld zur Verfügung zu haben, so bleibt dies nicht ohne Auswirkungen auf die Entwicklung des Sprachvermögens eines Kindes.

Allgemein gibt es viele Eltern, die aufgrund beruflicher Umstände allgemein nicht genügend Zeit für ihre Kinder aufbringen können. Auch ein zu hoher Fernsehkonsum anstelle Vorlesen und gemeinsames Spielen sind nicht förderlich für die geistige Entwicklung von Kindern.

Es gibt also viele Ursachen für eine sehr unterschiedliche Entwicklung von Kleinkindern vor der Einschulung. Kinderkrippen und Kindergärten können hier regulierend ausgleichen, wenn sie flächendeckend gut mit Personal und Mitteln ausgestattet sind und ein sozial orientiertes Bildungskonzept unterstützen, dass Entwicklungsunterschiede vor der Einschulung ausgleichen können.

Wie soll aber ein Kind, das zu Beginn seiner Schulzeit ein ungenügendes Sprachverständnis hat, in der vorgegebenen Grundschulzeit erfolgreich lesen und schreiben lernen? Und wenn es weder gut lesen noch schreiben kann, wie soll es dann rechnen lernen oder irgendeinem anderen Unterrichtsfach erfolgreich folgen können.

Es sitzt somit nachvollziehbar, dass damit ein Teufelskreis beginnt, der nur in Ausnahmefällen erfolgreich verlassen werden kann.

Auch während der Schulzeit müssen unterschiedliche Entwicklungsgeschwindigkeiten von jungen Menschen berücksichtigt werden, etwa durch das Konzept von Förderstufen, Was wir also brauchen, sind Schulen, die nicht nur mit Lehrern und Sachmitteln gut ausgestattet sind und ein ganztägiges Angebot an die jungen Menschen richten.

Das Konzept der Förderstufe ist einfach und genial. Sie startet für die Kinder nach der Grundschule. Je nach erreichter geistiger Reife werden Kinder in 3 unterschiedliche Leistungsklassen A, B und C eingeteilt. Diese unterscheiden sich dadurch, dass zwar die Kinder in einigen Fächern getrennt -, aber in anderen Fächern gemeinsam unterrichtet werden. Die Leistungsbeurteilung erfolgt hingegen unterschiedlich. Damit können sich Kinder der schwächsten Leistungsklasse C durch gute Noten schnell für die höhere Leistungsklasse qualifizieren. Umgekehrt erfolgt ein Wechsel in die andere Richtung , etwa von A nach B, ohne Stigmatisierung der betroffenen Kinder.

Die Frage stellt sich nun, welche Konzepte SPD, Grüne oder Die Linke der unsozialen Bildungspolitik von CDU und FDP entgegenzusetzen haben.

Die SPD in Baden-Württemberg jedenfalls hat offensichtlich keine Antwort mehr auf diese Herausforderungen: Sie versteht weder die Kritik an Stuttgart 21 noch hat sie ein akzeptables Bildungskonzept. Unzählige Arbeitsgemeinschaften beschäftigen sich zwar mit allem Möglichen. Aber das Thema Bildung gibt es dabei nicht:

http://www.spd-bw.de/index.php?mod=content&menu=803&page_id=904

Auch die Stichwortsuche zum Thema Bildung auf der Website des Landesverbandes fördert nicht wirklich viele Ergebnisse zu Tage:

http://www.spd-bw.de/index.php?query=bildung&x=0&y=0&mod=search&op=e&offset=10&min=0&menu=803

Vorbei sind die Zeiten, in denen eine SPD in Hessen Maßstäbe setzte durch die Einführung eines Gesamtschule und einer Förderstufe für längeres gemeinsames Lernen. Die SPD im Ländle scheint all dies nicht zu kennen. Statt dessen nörgelt man punktuell an der Landesregierung herum, ohne wirkliche bildungspolitische Alternativen aufzuzeigen.

Konkreter werden hier schon die Grünen. Sie schreiben immerhin in ihrem Wahlprogram von 2009: „Wer Bildungsarmut verhindern und ungleiche Chancen ausgleichen will, muss Kinder früh fördern und dabei das einzelne Kind mit seinen Fähigkeiten und seinen Interessen in den Mittelpunkt stellen. “

Die Partei Die Linke, in Westdeutschland vor allem bestehend aus ehemaligen Sozialdemokraten und Mitgliedern der WASG, knüpft an die Leitideen sozialdemokratischer Bildungspolitik der siebziger Jahre an und liefert daher das durchgängigste und überzeugendste Konzept für einen Neuanfang.

In ihrem Zehnpunkteprogramm ( http://www.die-linke-bw.de/wahlen/ ) vom 23.1.2010 tritt die Partei für ein umlagefinanziertes, duales Ausbildungssystem ein, das soziale Schranken überwindet und im Hochschulbereich einer Verschulung des Studiums entgegen tritt. Dort heisst es:

Durch die frühe Selektion ab der 4. Klasse, wird der zukünftige Lebensweg vorweggenommen. MigrantInnen, Menschen mit Behinderungen, und Kinder aus bildungsfernen Schichten verlieren damit in den meisten Fällen die Chance auf höherwertige Bildungsabschlüsse.

Unser Ziel ist und bleibt die „Schule für alle“ als Gemeinschaftsschule im Ganztagesbetrieb. Nur durch umfangreiche Investitionen kann das Bildungswesen die Integrationsleistung erbringen, die notwendig ist, um das Menschenrecht auf Bildung und Chancengleichheit zu gewährleisten.

Das G8 an den Schulen und die Einführung von Bachelor/Master-Studiengängen an den Hochschulen führen zu Leistungsverdichtung, Verschulung im Studium und zu unzumutbarem Leistungsdruck.

Schule und Hochschule sind Lebensraum und müssen für Lernende gestaltbar sein. Das beinhaltet zuallererst ein ganzheitliches Bildungskonzept ohne Selektion. Bildung muss den Menschen als Ganzes zu einem mündigen Individuum qualifizieren.

Wir fordern eine Schule ohne Angst. Deshalb lehnen wir die verbindliche Grundschulempfehlung ab. Dem setzen wir ein solidarisches Lernen ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck durch die Abschaffung der Zensuren bis mindestens zur vierten Klasse entgegen.

Wir müssen schnell weg vom mehrgliedrigen Schulsystem! Wir brauchen eine Umstrukturierung der Schulen zu inklusive Gemeinschaftsschulen im Ganztagsschulmodell. Statt Selektion und ständiger Nachverdichtung von Lehrplänen, leistungsorientierter Kopfnoten und Sanktionen fordern wir das gemeinsame solidarische und soziale Lernen in kleinen Klassenverbänden nicht über 25.

Schule ist Lebensraum! Deshalb gehören nicht nur Wohnortnähe, sondern auch eine kostenlose Schulspeisung sowie individuelle Freizeitgestaltung für Schülerinnen und Schüler zu einer ganzheitlichen Bildung für alle.

Die Linke tritt der Verkürzung von Schul- und Studienzeit entschieden entgegen. Wir fordern die Rückgängigmachung des G8 und setzen uns für eine Entzerrung und gegen Verschulung des Studiums ein.

Wir setzen uns für die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den Gemeinschaftsschulbetrieb ein. Dazu bedarf es kleinerer Klassen und sonderpädagogischer Unterstützung. Art. 28 der auch für Baden- Württemberg verbindlichen UN-Charta über die Rechte von Menschen mit Behinderungen muss schnellstmöglich umgesetzt werden.

Wir fordern eine Demokratisierung der Schulen und Ausbildungsstätten. Eine umfassende Mitbestimmung der Lernenden ist in unserer Vorstellung einer freien und selbstbestimmten Bildung unverzichtbar. Stärkung der Rechte der SMVen und Einführung von Schülervollversammlungen sind erste Schritte in diese Richtung.

Wir unterstützen Kommunen, Schüler- und Elterninitiativen, die ein längeres gemeinsames Lernen und „Eine Schule für alle“ bis Klasse 10 anstreben. Modellprojekte zur Demokratisierung im Sinne selbstverwalteter Schulen durch SchülerInnen können wichtige Impulse geben.

Statt Schmalspurausbildung durch Erstqualifikation fordern wir ein ganzheitliches und umlagefinanziertes duales Ausbildungssystem. Sofortige Abschaffung jeglicher Bildungs- und Studiengebühr – inklusive Durchsetzung der verfassungsmäßigen Lehr- und Lernmittelfreiheit in Baden-Württembergs.

Eine Finanzierungsoffensive für Schul- und Hochschuleausbau unter Beteiligung des Landes und des Bundes ist dringend notwendig.

Ausweitung und Sicherstellung von studentischer Mitbestimmung durch eine Verfasste Studierendenschaft, allgemeinpolitisches Mandat und paritätische Gremienbesetzung.

Wir werden uns landespolitisch für ein elternunabhängiges, rückzahlungsfreies BAFöG für alle stark machen.

Kurzfristig muss Zugang zum Masterstudium für alle ermöglicht werden. Darüber hinaus fordern wir die Abschaffung des Bachelor-Master Systems in der derzeitigen Form. Keine Einflussnahme fremder Interessengruppen wie Kirche, Wirtschaft oder Parteien auf das Bildungswesen.

Bildungsurlaub für alle ArbeitnehmerInnen zur beruflichen und politischen Bildung, den es in vielen anderen Bundesländern seit langem gibt. Langfristig sollen Bildungsgebühren (bspw. VHS) auch in der Erwachsenenbildung entfallen.

DIE LINKE Baden-Württemberg lehnt den Kooperationsvertrag von Bundeswehr und Kultusministerium ab. Die Bundeswehr hat in Schulen und Hochschulen nichts zu suchen! Schülerinnen und Schülern sollen humane Weltansichten vermittelt werden, anstatt sie auf Kriege einzustimmen.

Private Bildungsträger dürfen das staatliche Bildungswesen nicht verdrängen. Bildung ist als Aufgabe der öffentlichen Hand zu begreifen, und darf nicht privatisiert werden.“

Das eigentliche Wahlprogramm der Linken für die Landtagswahl 2011 befindet sich noch in der Diskussion und wird sicher weitere spannende Punkte zur Bildungspolitik enthalten.

Auch im Hochschulbereich gibt es sozialen Reformbedarf. Die Entwicklung der Hochschullandschaft hin zu Elite Universitäten einerseits und finanziell unterversorgten öffentlichen Hochschulen andererseits, muß rückgängig gemacht werden. Ebenso hat sich das Bachelor- und Masterstudiensystem als Weg in die falsche Richtung erwiesen.

https://biwifo-bawue.verdi.de/datei/bildungsstreik

Fazit: Eine Checkliste zur Landtagswahl in Sachen Bildungspolitik sollte in etwa so aussehen:

  • Kostenloses Angebot an KITA- und Kindergartenplätzen für alle Kinder.

  • Ganztagesschulen für alle Schüler.

  • Möglichst langes gemeinsames Lernen in der Schule. Förderstufensystem ab Klasse 5.

  • Kleine Klassen mit maximal 25 Schülern.

  • Sehr gute finanzielle Ausstattung aller öffentlichen Bildungseinrichtungen

  • Lern- und Lehrmittelfreiheit.

  • Keine Studiengebühren

  • Ausreichende BAFÖG Sätze für Schüler und Studenten

  • Keine Elite Universitäten und teuren Privatschulen.

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  • Rückkehr zum Diplom Studiengang. Schluß mit Experimenten a la Bachelor- und Masterstudiengang auf Kosten unserer Jungend.

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Aufgrund des Projekts Stuttgart 21, und der damit verbundener Probleme (Kosten, technische Problematik, Denkmalschutz, etc.), zeigen sich immer mehr Anzeichen dafür, dass die enorme Wut, die sich aufgrund der miserablen Politik der Verschuldung und der Ignoranz gegenüber berechtigter Kritik ergibt, sich in Gewaltausbrüchen äußert, sich immer weniger zu bändigen lässt, und in den Protesten ein Ablassventiel sehen.

Diese gewaltausbrüche waren schon immer ein wilkommener Grund dafür, Grundrechte noch mehr zu beschneiden, und noch mehr Wilkühr walten zu lassen - als ob man aufgrund der Schulden nicht schon genug am Boden wäre.

Es ist und bleibt somit die Pflicht eines jeden Bürgers, die kommende Entwicklung nicht zu ignorieren, sondern die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

HBgS Empfiehlt deswegen deswegen, die Demos aufzuteielen, in absolut friedliche, und eben die, die zivilen Ungehorsam mehr fröhnen, damit die Bewegung nicht zum Stillstand kommt, da es eh mehr als sicher gilt, dass in den Bewegungen nicht nur Linksradikale infiltriert wurden, sondern eben auch Leute, die jene von innen sprengen wollen - wie das eben üblich ist.

Sollte der angebliche aktuelle Aufschwung wieder abebben, und womöglich die Krise wieder voll durchschlagen, was erhöhte Arbeitslosenzahlen zur Folge hätte, wird die Wut doppelt sich in den Protesten zeigen, und eine Bürgerkriegsgefahr noch weiter verschärfen, was dann immer mehr - auch bürgerliche Kreise - treffen wird.

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Also wer die Medienberichte verfolgt wird feststellen, dass nicht nur in Heidelberg zur Zeit des Bürgerbegehrens die Stimmung mehr und mehr kippt…

Zwar wird man in Heidelberg eingesperrt (zumindest versuchen es manche), oder man nimmt einem alles (zumindest versucht man es), wenn man über Bürgerkrieg schreibt, aber das ist nicht das Thema.

Ich war selber vor Ort um mir ein Bild zu machen und stelle fest:

Erst wenn es zu spät ist, lernt der Mensch…

Und nun eine kleine Verschwörungstheorie (was übrigens ganz ganz arg verboten ist, und unsägliche Konsequenzen mit sich bringt, wenn man sie veröffentlicht:

Stuttgart 21 - wie Moskau soll eine zweite unterirdische Stadt gebaut werden…
Das Tunnelsystem soll entgegen der weit verbreiteten Meinung keine 4, sondern mindestens 11 Milliarden kosten, weil bis zu 144.000 Menschen dort dann unterkommen sollen, wenn in wenigen jahren es oberirdisch unbewohnbar wird.
Schon jetzt kippt das Klima immer öfter, und was in der Atmosphäre noch unterwegs ist, was da oben zerstört, ist immens.”

Mehr gibt’s hier nicht

;-)

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Und wieder einmal lehnt das Land Ba-Wü den Ankauf einer Steuersünder-CD mit fadenscheinigen Argumenten ab.

Wie sagte jetzt der CDU-Fraktionsvorsitzende Hauk ? Er sagte: “Das Anbieten von Steuer-CD´s darf sich

nicht zum Volkssport entwickeln.”

Doch Herr Hauk !

Wenn die Politik nicht willens ist und deshalb die Justiz nicht fähig ist, Steuerhinterziehung im großen Stil

aufzuklären und zu bestrafen, dann muss das Anbieten dieser Daten zum Volkssport werden.

Der “gemeine Wähler” hat die Klientelpolitik von CDU und FDP bis zur Halskrause satt !

Ich hoffe auf die nächste Landtagswahl im März 2011…………………

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HBGS.de ‘Heidelberg’ unterstützt den Widerstand gegen ST21
http://www.hbgs.de/home/themen/staedte/stuttgart/2010-06-20–besuch-der-mahnwache-gegen-st21.html
Habe heute mal vorbeigeschaut :-)

Der Bericht extra noch mal hier, damit man den link nicht folgen muss:

HBGS.de besucht die Stuttgarter Mahnwache gegen ST21.

Am 20.08.2010 besucht HBGS.de die Stuttgarter Mahnwache am altehrwürdigen Stuttgarter Bahnhof und redete mit den Großen & Kleinen des bürgerlichen Widerstandes gegen Verschuldung, gegen Zubetonierung eines Parks, und vor allem gegen die unzähligen Risiken.

Die gespräche wurden unter anderem mit einem Vertreter des Sprechers der Mahnwache geführt, der sich enrom gut auskannte, und zurecht das megaphon meist in der Hand hatte.

Auch der beste Freunde des braven Bürgers war natürlich da, die Polizei. Bei einem Gespräch konnte HBGS.de die Wogen etwas schlichten, indem widersprochen wurde, als man dem emotional gleadenen, aber absolut nicht schreienden Vertreter etwas unterstellen wollte, was er absolut nicht getan hat, nämlich Schreien.

Das hat er nämlich auch gar nicht nötig, weil die Argumente gegen Stuttgart 21 ganz klar auf seiner Seite sind.

Die Mahnwache war friedlich, das Wetter schön - ein guter Tag zum Demonstrieren! Übrigens kann man sich auch via FB mit den Leuten vor Ort solidarisieren!

Und nun extra für die die Kollegen der lokalen Presse:

Da ich aus humanitären Gründen eh nach Stuttgart heute musste, da ein gewisses Amt mich dazu zwang, zwang mich eben jenes letztlich dazu, meine uneigennützige Solidarität dort zum Ausdruck zu bringen, anstatt endlich mal für Bares in den Kassen Heidelbergs zu sorgen, indem ich eine stets mit besten Ergebnissen gekröntem Training weiter fröhnen könnte (nach Marketing zur Zeit BGB & HGB).

Mein Trainer wird den Verantwortlichen dermaßen den A*** aufreißen, wenn er erfährt, dass ich anstatt HGB pauken dann doch demonstrieren war (in der Zwischenzeit, bis die U Bahn kam), dass es gewiss kein Zuckerschlecken für jene wird!

Und die Etablierten Stuttgart wissen nun, wem sie es zu verdanken haben, dass dort nun einer (ein ganz besonderer) einen bürgerlichen Widerstand (wir wollen mal nicht von Aufstand oder gar Bürgerkrieg reden) unterstützt, der eigentlich längst dermaßen am Ende sein müsste, dass man sich schon fragt, wie das eigentlich sein kann…

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Absolut nicht real, weil wäre es real, würde das ja bedeuten, dass da dermaßen blöde Unfähig am Werk sind, dass es nicht mehr feierlich wäre!

Was aber angeblich real ist:
Unter dem Bahnhof gibt es teilweise Gips…

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Da denkt man sich ausnahmsweise mal nichts böses, weil man mit Frau Böse eh noch genug zu tun haben wird, steigt aus dem Bus und bekommt erst mal einen riesen Schrecken, weil die Eisscholle, auf der man steht, ja brechen könnte - mitten in Schwetzingen.

Ok,
Man hüpft erst mal ein wenig wie ein Känguru rum, um die Stabilität zu testen, und nachdem klar ist, dass die Eisplatte halten könnte, betrachtet man den Rest:

Ein Platz, wie im schönsten Winter, schneeweis, viel Eis, es blendet, wenn die Sonne scheint - oder sogar der Mond, mitten in der Nacht, weil das Eis eben reflektiert…

Nachdem sich sich dann fragt, wie dieser abgespaltene Eisberg aus Grönland es so schnell in die Metropolregion geschafft hat, schaut man sich den Rest an, und stellt erstaunt fest, dass es ja gar kein Eis ist, sondern eine Sorte Pflasterstein von ca. 47327482346 verschiedenen Pflastersteinen, die in Schwetzingen ‘verlegt’ wurden.

Aber auch die ‘Lösung’ direkt vor dem Schwetzinger Tor ist interesant:
Man darf da nur 10 KM/H fahren, doch die Taxifahrer zeigen wie immer, was eher angesagt sein sollte, denn täte man es, würde dieses lahme vorankommen gewiss auf die Restaurants umher übergreifen, was dann noch längere Wartezeiten zur Folge hätte,…

Trotz allem war der Abend wie immer sehr schön…

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Die Stadt, die an der Leine geführt wird, und zwar von Heidelberg, ist Stuttgart (lässt sich Diskriminierung diktieren, und macht das dann auch noch!!), da geht folgendes ab:

“… Die Menschen tauchen auf wie aus dem Nichts. Sie kommen zu Dutzenden aus dem U-Bahn-Schacht, strömen aus dem Nordeingang des Hauptbahnhofs und bleiben dann einfach davor stehen. Es wird enger und enger. Einer von ihnen steigt auf einen Mauervorsprung, zählt von zehn auf null herunter.  

Und dann geht er los, dieser ohrenbetäubende Lärm, der seit kurzem jeden Tag um 19 Uhr an verschiedenen Stellen in ganz Stuttgart ertönt. Trillerpfeifen schrillen, Kuhglocken werden geläutet, Senioren stimmen wildes Indianergeheul an. Eine Minute dauert der tägliche “Schwabenstreich”. Wer kein Ohropax dabei hat, merkt, wie lang 60 Sekunden sein können…”

Quelle http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,710017,00.html

Ohne Ahnung schreitete das zum Untergang verdammte Volk jeden Tag weiter - wohin?

In das Paradies, einen schönen Garten, wo holde Frauen sich in der Sonne von lieblichen engelsgleichen Schönheiten verwöhnen lassen (damit bin nicht ich gemeint, ich verwöhne nicht!!!) , wohl kaum, denn da passen nicht so viel rein, sorry…

Also eben in die Hölle:

  • Wetter wird derber
  • Oceaner öliger
  • Sonne tödlicher
  • Menschen ohnmächtiger
  • Politiker noch dämlicher (außer unkommerzielle)
  • Presseleute orientieren sich noch mehr am Wunderbaren (ähh…)
  • Kinder werden noch öfters entführt oder deportiert, noch öfters von Gottesrecht unterordneten Ämtern (obwohl sowas eigentlich eher in Afghanistan angesagt sein müsste, anstatt dieses Land - und dann auch noch nach 45!)
  • Die Staatsamacht verkommt noch mehr zum sadistischen, menschenfeindlichen Zermürbungsregim, in dem durch Gleichschaltung und Rechtspositivismus letztlich lediglich denen gedient wird, die gerne Quälen und Kinder weinen sehen, oder jene abstürzen lassen - und das auch noch rosarot färben (erwiesen)!?

Naja,
gut, wenn man bescheuert ist, aber nicht bescheuert genug, um eingesperrt zu werden. Denn:

Hat alles nix mit der Realität zu tun!

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ehrlich! ;-)

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Ich weiß nicht ob sich viele Bürger mit der Gemeinderatssitzung mal befaßt haben. Ich habe mal nachgezählt. Da wurden 48 Punkte zum behandeln und besprechen aufgeführt (der größte Teil waren wirklich wichtige Punkte) und der Beginn sollte um 17.30 Uhr sein. Wenn man nur für jeden Punkt im Durchschnitt max. 10 Minuten ansetzt, dann kommen 480 Minuten oder 6 Stunden heraus. Kann da wirklich noch was rübergebracht oder die Gemeinderäte nur zu Abnickern gemacht werden, denn die meisten sind ja schon älter und haben tagsüber ja auch nicht geschlafen, so daß dann nach Mitternacht alle erschöpft sind und keine Einwände mehr kommen. Ist das vielleicht gewollt???

Kein Privatunternehmen würde solche Mammutsitzungen, wo etwas herauskommen soll, ansetzen.Dies war früher mal die Taktik der 68ziger, die die Nacht durchdiskutierten, bis alle ja sagten, damit sie nur noch schnell ins Bett kamen.

Also eine Bitte an OB Würzner: Nehmen Sie nur so viele Punkte in Sitzungen auf, bei denen dieGemeinderäte noch bei vollem Bewußtsein dabei sind. Dann lieber öfters Sitzungen und die mit Sinn!

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und leider erst jetzt, nachdem hunderttausende schon ausgegeben wurden für Planung, Werbung, Filme, Plakate und Wahlkampf, aber vielleicht merkt er sich dies für die Zukunft, erst die Bevölkerung bei wichtigen Entscheidungen zu befragen und erst danach den Gemeinderat und dann vollmundig zu tönen!

Mein Vorschlag für Das Kongreßzentrum wäre der “Alte Schlachthof” wo ja jetzt die Straßenbahn und RNV drin ist, die raus muß, da es für Großwagen nicht geeignet ist. Sie sollten auf das Gelände im Pfaffengrund und dann kann zwischen Bergheimer Straße/Alte Eppelheimer und Eppelheimer Straße wirklich was großes und schönes entstehen. Man kann diese schönen alten Gebäude bestimmt integrieren. Außerdem kann dazu ein Teil des Landfriedkomplexes und die alte Feuerwache genommen werden, so daß wirklich das Kongreßzentrum, Nahe Autobahn, beim Hauptbahnhof und auch Nahe Neckar liegt. Bergheim wäre aufgewertet, zumal ja jetzt auch viele wissentschaftliche Uniteile in Bergheim angesiedelt sind und es zu den Kliniken mit Seminarräumen, Vortragssälen usw.  auch nur ein Katzensprung ist. Auch das Marriott liegt nahe dabei und einige andere Hotels sind im direkten Umfeld. Außerdem baut ja die Universität noch ein weiteres großes Hotel direkt an der Berliner Straße und ein weiterer Platz für ein Großhotel wäre auf den Grünflächen beim Autobahneingang an der Vangerowstraße. Damit könnten alle bestens leben und zufriedensein, zumal alles auch in der Nähe des 2. neuen Campus in der Bahnstadt liegt. Das Geld hierfür ist vorhanden, wenn man das Prestigeobjekt “Stadt am Fluss” aufgibt. OB Würzner könnte von sich aus eine Bürgerbefragung mit bindenden Beschluß darüber starten und damit dem Willen, zumindest der 35% Wähler, der Heidelberger Bevölkerung nachkommen. Das ist Demokratie, wenn man sie will.

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