Da fragt man sich, warum erst jetzt? Oder dachten diese “verantwortlichen” Politiker, das für sie was von den Millionen Boni-Zahlungen abfällt und weil dies jetzt nicht ist, dagegen wettern?
Es ist doch leider, und nicht nur im Bankgeschäft, üblich geworden, das schlechtes managen mit sehr hohen Bezügen als Boni, Sonderzahlung usw. dankend honoriert wird. Warum fordert man keine Rückzahlung von überzogenen Gehältern, Boni’s und Sonderzahlungen wie beim kleinen Arbeitnehmer? Bei diesem wird im Konkursfalle sogar für geleistete Arbeit das erhaltene Geld (und dies ist sogar gesetzlich abgesichert) zurückgefordert, nur von diesen geldgierigen Managern und speziell den Bänkern nicht. Nein, da sagen selbst Politiker, wie bei Dresdner und Commerzbank erfolgt, das können wir nicht zurückfordern, da es denen ja davor versprochen wurde. Welch ein Unsinn, das Verluste in Milliardenhöhen noch vomSteuerzahler (über die Bundesregierung) mit Bonizahungen an die Verantwortlichen honoriert wird. Nehmt denen doch die Bezüge der letzten Jahren ab, denn da haben diese Leute ja schon die Verluste in ihre Bücher gezeichnet. Warum musste einer (meist ein kleinerer) den anderen Fressen?der Welt, Porsche VW, Commerzbank Dresdner Bank usw Scheffler Continental, Mercedes Chrisler, BMW RollsRoyce, Merckle alle Zementwerke . Die Liste ist doch inzwischen unendlich und die “Rettungs”-Milliarden der Bundesregierung gehen jetzt schon in die Hunderte von Milliarden und wenns so weiter geht, erreicht Frau Merkel mit ihrem Steinbrück die BILLION Euro zur “Rettung” der Banken und Verzocker!
Es wird Zeit, das bald die Wahlen kommen und alle bisherigen “Verantwortlichen” durch den Wähler (wenn er es dann im September noch weiß) abgelöst werden und neue, unbelastete Leute ans Regieren kommen!
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Hallo Mahner,
vieles von dem Geschriebenen ist zutreffend.
Nur der Schlußsatz trifft leider nicht zu: Es werden keine “… neuen, unbelasteten Leute ans Regieren kommen”, weil es die in der bestehenden Parteienlandschaft nicht gibt. Und eine andere Parteienlandschaft wird es auch nicht geben, nur einige prozentuale Verschiebungen der Wahlergebnisse. Und damit bleiben die jetzigen “Verantwortlichen” in Ihren Ämtern. Vielleicht wird ja die FDP die SPD in der Regierung ab der neuen Wahlperiode ersetzen; aber das ändert eben nichts am Denken der handelnden Politiker.
Fazit: Deutschland hat keine realistischen politischen Alternativen zum jetzt bestehenden Politiker-System. LEIDER IST DAS SO !!
Linke und Rechte haben zwar ihre kleinen Wählergruppen, können aber (zum Glück) nichts wirklich bewegen.
Wirft man noch so viele Biertischparolen in einen Topf, so mag sich dies einfach anhören, die Substanz wird jedoch wie in diesem Beitrag nicht besser.
Um Aussicht auf:
“Es wird Zeit, das bald die Wahlen kommen und alle bisherigen “Verantwortlichen” durch den Wähler (wenn er es dann im September noch weiß) abgelöst werden und neue, unbelastete Leute ans Regieren kommen!”
Es bedarf wohl einer besseren Aufbereitung der Fakten und der richtigen Schlüsse daraus.
[...] Dass ein Teil dieser staatlichen Gelder seine Verwendung aber in großzügigen Bonuszahlungen an Bankmanager für das Krisenjahr 2008 findet, war seitens der Regierung nicht so vorgesehen. [...]
Hallo awiw,
bis wann dürfen wir mit, ich zitiere: “…..einer besseren Aufbereitung der Fakten und der richtigen Schlüsse daraus.” rechnen?
Die Überschrift des Artikels müsste viel mehr “Regierungspolitiker verdammen gierige Bank-Manager“. Den in der Opposition gibt es diese Stellung schon länger.
Das Problem ist das sich bei einer Regierung welche wahlweise aus den Parteien CDU/CSU, FDP, Grüne und SPD besteht an dem bisherigen orientierungslosen Herumgewurstel nicht das geringste verändern wird. Einzig eine Art kopflose Panikreaktion wäre denkbar.
Grüße
Sascha
[...] Politiker verdammen gierige Bank-Manager [...]
Solche generellen Parolen - und noch fett hervorgehoben - machen nichts besser.
Nur mal 2 Punkte:
– der Staat hat in gewinnträchtigen Zeiten der Banker - egal wie die Gewinne gemacht wurden - immer kräftig mitkassiert.
– mit wem haben denn die Banker die gefährlichen Geschäfte gemacht? Mit den genauso schlimmen und gierigen Kunden - also allen Geldanlegern.
Jetzt einer Seite alles in die Schuhe zu schieben und nach dem Staat zu rufen ist etwas naiv.
wie gesagt, es soll hier niemand in Schutz genommen werden.
Wenn ich etwas nicht mehr hören kann, ist es die Aussage der “gierige Kunde” der Geldanleger ist mit schuldig an dieser Krise.
Das heißt im Klartext, wir alle die unser Geld nicht für 0,2% auf Sparbuch liegen ließen, sondern unsere Gier mit 5% befriedigen lassen wollten.
Das ist absurd und lachhaft, streng genommen eine Unverschämtheit.
Wie ist die Geldanlage im Normalfall denn abgelaufen?
In den Zeiten niederer Zinsen propagierten die Politiker und Banken wir müssen die Aktiensparquote in Deutschland erhöhen. Das sei auf Jahre gesehen die bessere Anlage besonders auch als private Rentenvorsoge zur Schließung der Rentenlücke. Zusätzlich wurde der steuerliche Aspekt bei diesen Anlagen hervorgerufen.
Ich schildere mal ein eigenes erlebtes kleines Beispiel:
Ich ging in die Sparkasse und fragte bezüglich einer attraktiven Geldanlage nach. Professionell wurden mir hier die Vorzüge einer Vermögensverwaltung der Sparkasse angeboten. Keine reinen Aktien (zu gefährlich), sondern DEKA-Fonds in Aktien und Renten. Breitgestreut, weltweit angelegt, täglich verfügbar, sicher und gemanagt von Profis der Sparkasse. Natürlich war auch mir bewusst, das es Kursschwankungen bei Aktien und Renten gibt, weshalb ich die breitgestreuten Fonds gewählt habe, um das Risiko zu minimieren. Außerdem hieß das ganze noch Vermögensmanagement, was für mich bedeutet das nicht nur Gebühren kassiert werden, sondern auch zum Wohle des Kunden gemanagt wird, also bei Gefahr das ganze verkauft wird.
Das war aber wohl ein Trugschluss, denn Gebühren hatte ich genügend aber die Rendite war negativ. Im Klartext mehr als die Hälfte des eingesetzten Kapitals waren futsch.
War ich in diesem Fall zu gierig oder war die Bank der Gierige von uns Beiden?
Was ich damit sagen möchte ist, das man nicht den normalen Anleger als den “gierigen” hinstellen sollte, sondern die Geldeinsammler die mit falschen Versprechungen die kleinen Sparer verarschen und über den Tisch ziehen. Die sind es doch, die bei Lehmans und Co mit unserem Geld die Risikogeschäfte ohne unsere Zustimmung gemacht haben und für die wir jetzt Bluten müssen. Dem Sparer gibt man für sein Geld 1% und selbst verleiht man es für 15%. Das sind die wahren “Gierhälse” und nicht der normale Anleger, der für sein Geld 4% Zins Brutto hat und nach Abzug der Steuer und Inflation 1% minus macht.
Risiko bleibt Risiko egal wer was rät und sagt. Und bei solchen Geschäften gehören immer 2 dazu. Geldeinsammler gibt es übrigens nur wenn es auch Geldgeber gibt.
Außerdem habe ich niemand die Schuld zugesprochen und es ich glaube es ging um die Politiker, die die Banker verdammen - und denen man egal was sie sagen nicht einfach vertrauen sollte!
Natürlich hast Du niemand beschuldigt, darum geht es auch nicht. Ich kannte natürlich auch mein Risiko, aber viele andere eben nicht. Es geht darum das die Verantwortlichen von Politik und den Banken für diese Krise jetzt wieder mal die Schuldigen bei den Geldgebern(Sparer) suchen und diese als zu gierig hinstellen und deshalb die Blase geplatzt ist. damit lenken die nur von ihrer eigenen Unfähigkeit ab und jeder glaubt es.
Genau diese Politiker und Banker die jetzt den Saubermann machen, waren diejenigen die gesagt haben, du mußt Privat für dein Alter vorsorgen. Und die Selben haben Riester und Rürup mit unseren Steuermitteln gefördert und damit das Geld aus den Taschen der Leute gelockt. Resultat heute?= gleich Null!!
und Du sagst es:
—- und denen man egal was sie sagen nicht einfach vertrauen sollte!—-
Und genau das gilt bei unseren Politikern ganz besonders!
Es ist unglaublich, wie mit dem Geld der Steuerzahler verfahren wird, um Banken zu retten und Firmenpleiten zu verhindern. Die Menschen, von denen das Geld stammt, wurden nicht mal gefragt! Es gäbe auch andere Methoden, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln:
Jeder Bundesbürger vom Säugling bis zum Greis bekommt 2000;- € (das entspricht dann in etwa der Summe, mit denen Banken usw. saniert werden). Durch die Steigerung der Kaufkraft wird die Wirtschaft ebenfalls angekurbelt, und es hätte jeder was davon.
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